Alt und Jung erleben eine „himmlische Gemeinschaft“
Kommunionklasse der Schule am Weinberg gestaltet Gottesdienst im Seniorenheim St. Elisabeth
Der wöchentliche Donnerstagsgottesdienst im Seniorenzentrum St. Elisabeth, Regen, stand am vergangenen Donnerstag unter er Frage „Zusammenleben von Alt und Jung“ Die Bewohnern freuten sich über den Besuch von Schülerinnen und Schüler der Klasse3/4G, die von der Schule am Weinberg gekommen waren. Alle waren sich einig. „Miteinander statt gegeneinander“ ist das Motto des Gottesdienstes, denn es ist die schönste und die himmlische Form des Zusammenlebens. Einander zu verstehen und voneinander zu lernen, verbindet Generationen. Und so erlebten Alt und Jung eine stärkende Gottesdienstgemeinschaft. Mit Gebeten und von Gesten begleiteten Liedern wurde die Gemeinschaft gestärkt und der Glaube erfahrbar erlebt. Unter der Leitung von Ruhestandspfarrer Harald Stiller wurde ein lebendiger Gottesdienst gefeiert, der Jung und Alt in wohltuender Gemeinschaft vereinte. Die aktive Mitgestaltung der Kommunionklasse, begleitet von den Lehrerinnen Lena Heininger, Ines Kronschabl und Susanne Kagerer vom Ganztagsteam trug zur besonderen Atmosphäre bei. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich gemeinsam mit ihren Religionslehrerinnen Viktoria Brengmann und Carola Schneid vorbereitet. Das Evangelium vom greisen Simeon und dem Jesuskind aus dem Lukasevangelium trug Ruhestandspfarrer Stiller in einer kindgerechten Übersetzung vor und interpretierte es für alle verständlich und begreifbar. Er leitete danach über zu einem besonderen Höhepunkt des Gottesdienstes. Ein Dialog zwischen Opa und Enkel. er Schüler Laurin und Mesner Harald Hilz traten in den Dialog. „Opa, warum hast du Falten?“
Dieser humorvolle und zugleich tiefgründige Austausch regte zum Nachdenken an und zeigte, wie wichtig das Miteinander und das gegenseitige Verständnis sind. Zur Mahlfeier beteten die Kinder das Vater unser mit Gesten. Mit einem ihrer Lieblingslieder: „Der Segen Gottes möge dich umarmen!“ und dem Verteilen einer von ihnen gestalteten Postkarte mit dem Zuspruch „Gottes Angesicht leuchtet immer über dir!“ verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von der Gottesdienstgemeinschaft. Sie und ihre Begleiterinnen wurden im Nachklang von Ruhestandspfarrer. mit einer liebevollen Geste überrascht. Eine Bewohnerin lud die Kinder unter Freudentränen zum baldigen Wiederkommen ein und eine ältere Dame sagte beim Verabschieden: „Des war heid wia im Himme!“Dieser gemeinsame Gottesdienst in der Kapelle des St. Elisabethheims war ein gelungenes Beispiel dafür, wie Glauben, Gemeinschaft und gegenseitiges Verständnis Hand in Hand gehen gehen können und sich so Herzen füreinander öffnen.
