Am letzten Montag konnten die Kinder der „Arbeitsgemeinschaft Haustier“, zeigen, was sie schon alles gelernt haben.

Mit dem Kleinbus ging es bereits am Morgen auf den Hof der Heilpädagogischen Förderlehrerin und Reittherapeutin Lucia Ortbauer.

Gleich nach dem Aussteigen ist die Freude groß, als die sieben Schüler und Schülerinnen im Alter von 6 bis 13 Jahren von den zwei neugierigen, freilaufenden Kaninchen begrüßt wurden. Mit Kaninchen kennen sie sich bereits bestens aus, da sie mit ihrer Lehrerin, Frau Kamm, jede Woche die Schul-Kaninchen betreuen und pflegen.

Schnell ist klar, dass die Kaninchen zwar keine Lust auf Streicheln, sehr wohl aber auf Haferflocken haben – und das wird von den Kindern ganz selbstverständlich respektiert. Dann kommt auch schon die Katze, die nach dem ausgiebigen Schmusen Hunger hat. David macht ihr eine Dose auf, was gar nicht so leicht ist.

Interessant wird es dann im Hühnerstall. Die Schüler nehmen die frischen Eier ab und wollen wissen, ob denn schon ein Küken drin ist. Mit der Schierlampe durchleuchten Sie die Eier: „Nichts zu sehen.“ Die Kinder lernen, dass eine Henne 21 Tage brüten muss, bis sich die Küken entwickeln. Und so können die Eier mit gutem Gewissen für das Plätzchen-Projekt mitgenommen werden.

Jetzt geht’s aber endlich zu den Pferden. Bronko und Aron wohnen im Offenstall und sind erfahrene Therapiepferde. Gemeinsam werden sie vom Auslauf geholt, angebunden, geputzt und für den Ausritt fertiggemacht.

Die Kinder lernen, wie Putzzeug und Ausrüstung heißen, wie man auf seine eigene Sicherheit achtet, und auch wie man merkt, ob das Pferd das Putzen genießt. Dann nimmt Bronko nämlich den Kopf tiefer, lässt die Unterlippe entspannt hängen und entlastet sein Hinterbein.

Nachdem die Pferde mit einem Voltigiergurt und die Kinder mit einem Reithelm ausgerüstet sind, geht es am Führzügel auf eine kleine Wanderung über den Bach, an den Kühen vorbei, durch den wunderschönen Herbstwald.

Am Ende des Ausflugs dürfen die frischgebackenen Reitschüler sogar noch traben, die Zügel ganz vorsichtig selber in die Hand nehmen und ein Stückchen ganz alleine reiten.

Stolz, glücklich und zufrieden kehren die Kinder an diesem Vormittag in die Schule zurück und hoffen, dass es bald wieder zum Reiten geht.

„Denn dann,“ sagt David, “möchte ich galoppieren lernen!“

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