Im Rahmen der Berufsorientierung besichtigen die Schüler der 9. Klasse der Schule am Weinberg, zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Kraus, regelmäßig verschiedenen Betriebe in der Umgebung.

„Es gibt nix Scheenas“, sagte Herr Fischer, der Fischerbeck, als er uns am 11.12. in seiner Bäckerei begrüßte und uns seinen Betrieb zeigte, der schon seit 1648 besteht. Wir begannen unsere Besichtigung im Mischbereich der Bäckerei, wo die verschiedenen Zutaten in die große Rührmaschine gefüllt werden. Das Mehl dafür kommt aus dem Mehlsilo, welches sich im dritten Stock des Hauses befindet. Als Nächstes schaltete Herr Fischer für uns seine Semmelanlage an, deren Laufband über mehrere Etagen geht. Daneben steht in der Bäckerei die Wickelmaschine, die Teigstränge herstellt, aus denen Herr Fischer Brezen und Zöpfl flechtet. Herr Fischer erklärte uns den Gärunterbrecher, der in dem Moment zwei Grad für die Reifung des Semmelteiges hatte. Er erklärte, dass ab fünf Grad die Hefe zu arbeiten beginnt. Die Temperatur erhöht sich jeweils um ein Grad, bis schließlich 24 Grad erreicht sind. Anschließend zeigte er uns die verschiedenen Öfen, zum einen den Etagenofen für das Brot und zum anderen den Semmelofen, in den ein ganzer Semmelwagen einfach hineingeschoben werden kann. Beim Backen dreht sich der Wagen, damit die Semmeln von allen Seiten gleich gebacken werden. Der Semmelofen hat die weitere Besonderheit, dass man verschiedene Alarmtöne, wie z.B. den Schlag des Big Ben in London, den Schrei eines Hahnes oder Salsamusik einstellen kann. Wir durften sogar den Brotgärraum betreten, der so warm war wie eine Sauna, den Kühlraum, der fünf bis sechs Grad kalt war und den Frosterraum, in dem es minus 18 Grad hatte. Abschließend besichtigten wir noch den ersten Teil der Konditorei, wo Plundergebäck, Tortenböden und Plätzchen gebacken werden und den zweiten, kühleren Teil der Konditorei, wo die Torten fertiggestellt werden. Zum Schluss schenkte Herr Fischer jedem von uns noch einen selbstgebackenen und sehr leckeren Nikolaus. Wir bedankten uns bei Herrn Fischer für das schöne Geschenk und die tolle Führung durch seine Bäckerei.

 

Am Dienstag, den 13.11.2018, besichtigten wir das Werk von Holz Schiller in Metten. Dort wurden wir durch Frau Schiller begrüßt und erhielten als Erstes gelbe Besucherwesten. Auf dem Rundholzplatz vor dem Sägewerk beantwortete uns Frau Schiller erste Fragen zum Betrieb. Anschließend gingen wir durch die Schleiferei in das Sägewerk, wo wir sehen konnten, wie eine große Bandsäge die Bäume in Scheiben schneidet. Auf dem Weg zum Leimholzwerk gingen wir an den Lagerplätzen für die Sägespäne und am Pelletwerk vorbei. Im Leimholzwerk werden die nach verschiedenen Qualitäten sortierten Zuschnitte zu Fensterkantel verleimt. Danach werden die Fensterkantel ins Fensterkantellager gebracht, wo sie zu verschiedenen Lieferungen zusammengepackt werden, bis sie schließlich abtransportiert werden. Zum Schluss durften wir noch den Endkundenbereich besichtigen, wo Wintergärten, Treppen und Balkone hergestellt werden. Ein Kollege beantwortete uns abschließende Fragen, welche Berufe man bei Holz Schiller erlernen kann und welche Voraussetzungen man für eine Ausbildung mitbringen sollte. Wir bedankten uns ganz herzlich bei Frau Schiller für die schöne Führung.

  

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Am Dienstag, den 02.10.2018 durften wir den Edeka-Markt im Einkaufszentrum besichtigen. Zuerst zeigte uns Herr Schiller die Obst-, die Gemüse- und die Getränkeabteilung. Im Lager schauten wir uns den Leergutautomaten und den Kühlraum für abgelaufene Produkte an, die für die Tafel gespendet werden. Wir probierten den Hubwagen aus und durften sogar kurz in den Gefrierraum gehen, in dem es minus 18 Grad hatte. Danach führte uns Herr Schiller in die Anlieferungszone, in der Transportbehälter für Gefrierwaren und ein Container mit einer Papierpresse standen. In der Anlieferungszone lagen auch viele Paletten für die Getränkelieferung. Vor dem Eingang zum Edeka-Markt entnahmen wir einem Aufsteller Informationen zum Verdienst während einer Ausbildung zur/zum Metzgereifachfrau/-fachmann. Später erklärte Herr Schiller mit einem Werbeprospekt, dass alte Preise samstags weggeräumt werden und neue am Montagmorgen angebracht werden müssen. Zum Schluss bedankten wir uns bei Herrn Schiller für die interessante Betriebsbesichtigung.

  

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Am Dienstag, den 25.09.2018 besuchten wir die Regener Werkstätten. Frau Ritter zeigte uns zuerst die Büroräume der Leitung und einen Raum, in dem getöpfert wird. Anschließend gingen wir zur Kantine der Werkstätten, wo uns der Leiter Inhalte zur Ausbildung zum Beikoch erklärte. Danach besichtigten wir die Berufsbildungsbereiche „Metall“ und „Lager“. Wir bedankten uns bei Frau Ritter für den Besuch in den Werkstätten.

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